Die HOG

Die Frage wie man die Bindung der Lebensgemeinschaften des alten Dorfes und seiner Menschen weiter pflegen kann, damit diese nicht zerrissen werden, stellte sich bereits Anfang der 80er Jahr immer öfters.

Die in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Schönberger trafen sich sporadisch, anlässlich der Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. 1982 trafen sich einige Schönberger in Seidelsdorf (einem Vorort von Dinkelsbühl) um eine Organisation zu gründen, deren Aufgabe zunächst sein sollte, Geldspenden zu sammeln um die Schönberger in der alten Heimat zu unterstützen. Das ist das Gründungsdatum unserer Heimatortsgemeinschaft. Als ersten Vorsitzenden des Vereins wählten die Teilnehmer Michael Schneider, ehemals Schönberg Nr. 129. Für die Landsleute in Deutschland konnten zahlreiche gesellige Zusammenkünfte organisiert werden.

Anlässlich der neunten Tagung der Heimatortsgemeinschaften wurde am 2. März 1997 in Gomadingen (Baden-Württemberg) der "Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften" gegründet. Die HOG Schönberg, dem Regionalverband Harbachtal-Großschenk zugeordnet, hat sich aktiv für die Gründung dieses Verbandes eingebracht.

1983 konnte die HOG Schönberg die Mittel zur Finanzierung einer elektronisch gesteuerten Glockenläutanlagezur Verfügung stellen. Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Stuttgart konnten weitere Hilfeleistungen mitLebensmittelpaketen für die Schönberger in der alten Heimat bereitgestellt werden. Am 28. Oktober 1984 wurde die elektrische Glockenläutanlage mit einem Gottesdienst in der Schönberger Kirche eingeweiht.

Diese Zeitperiode sehen wir als Zeit der Festigung, der Neugründung unserer Gemeinschaft auf einer neuen Ebene.

Die Massenauswanderung hinterließ auch in Schönberg ihre Spuren und führte dazu, dass die Zahl der Kirchenmitglieder in den 90er Jahren immer geringer wurde. Notwendige Arbeiten, wie beispielsweise die Pflege des Friedhofs in Schönberg, konnten nicht mehr bewältigt werden. Auch die traditionellen gemeinschaftlichen Gepflogenheiten waren nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Folglich stellten sich für die Schönberger, die in Deutschland eine andere Form des Gemeinschaftslebens gesucht und gefunden haben, neue Aufgaben.

Ab dem 9. August 2000 wurde die HOG Schönberg vom Finanzamt Böblingen als gemeinnütziger Vereinanerkannt. Am 3. Dezember 2001 erfolgte die Eintragung des Vereins im Vereinsregister beim Amtsgericht Böblingen unter Nr. 1521. Ab diesem Datum wird der Verein als "Heimatortsgemeinschaft Schönberg e. V." bezeichnet.

Es handelt sich dabei um einen ideellen Verein mit dem Ziel der Heimatpflege und Heimatkunde, sowie die Wahrung unserer kulturellen siebenbürgischen Traditionen allgemein und die der Schönberger insbesondere. Dazu gehören ebenfalls die Veröffentlichung von Heimatbüchern, Informationsheften u. a., den Erhalt und die Pflege der Schönberger Kirchenburg, des Friedhofs und anderer wichtigen Gebäude und Einrichtungen. Nicht zu vergessen die Pflege und Förderung des traditionellen Gemeinschaftslebens durch wiederkehrende Zusammenkünfte.

Das "Schönberger Echo" - Nachrichtenblatt der HOG Schönberg - erscheint seit 2001 in einer Auflage von ca. 300 Stück ca. 2 Mal jährlich.

Das "Schönberger Heimatbuch" erschien am 12. Oktober 2002.

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